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Korrektur von Abstehenden Ohren

Abstehende Ohren oder wie im Volksmund verbreitet und mir höchst unangenehm Löffelohren, sind angeborene oder im Säuglingsalter durch äußere Einflüsse entstandene Fehlstellungen der Ohren die, wenn sie im frühen Stadium behandelt werden, auch ohne chirurgischen Eingriff behandelt werden können. Abstehende Ohren stehen wie aus dem Namen ersichtlich zu weit vom Schädel ab, es ist weniger ein medizinisches, als ein ästhetisches Problem, welches aus psychisch-sozialen Gründen operativ gelöst werden muss.

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Die Korrektur von abstehenden Ohren ist eine Operation, die unter normalen Bedingungen spätestens zwischen dem 4.-5. Lebensjahr durchgeführt werden sollte. Denn bis dahin hat das Knorpelgewebe seine Entwicklung noch nicht abgeschlossen und weil es weicher ist, ist ein Operationserfolg wahrscheinlicher, denn das Knorpelgewebe kann sich an die neue Formung besser anpassen. Bei Babys unter 1 Jahr kann bereits ein Ohrenbandage zur Behandlung der abstehenden Ohren ausreichend sein.

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Wie wird eine Korrektur der abstehenden Ohren durchgeführt?

Die Ohrenplastik wird in unserem Land durchschnittlich im Alter von 20 Jahren durchgeführt. Aus diesem Grund sind die Technik und die Materialien, die bei der Operation eingesetzt werden, sehr wichtig. In den ersten 2 Jahren besteht die Möglichkeit, dass sich die Nähte öffnen. Die Ohrenplastik ist eine Operation, die unter lokal Anästhesie durchgeführt wird und durchschnittlich 60 Minuten dauert. Es wird ein Schnitt in der Ohrenfalte hinter der Ohrmuschel angesetzt, das Knorpelgewebe wird mit entsprechenden Nähten geformt und das überschüssige Knorpelgewebe, welches zum Abstehen der Ohren führt, wird entnommen.

Wie gestaltet sich die Zeit nach der Ohrenkorrektur?

Nach der Ohrenplastik wird in den ersten 2 Tagen ein Verband angelegt. Anschließend wird dieser Verband abgenommen, und es wird zur Ohrenbandage übergegangen. Nach der Ohrenkorrektur empfehle ich den Patienten, die Ohrenbandage in den ersten 30 Tagen 24 Stunden lang zu tragen, wenn die Bandage nach dem 10. Tag ungemütlich wird, kann auch ein Stirnband stattdessen getragen werden. Nach 30 Tagen ist es ausreichend die Bandage nur noch nachts zu tragen. Denn in den ersten 2 Monaten nach der Operation ist es sehr wichtig die Ohren beim Drehen im Schlaf, sowie gegen Stöße und Reibung zu schützen.

Bleiben nach der Ohrenkorrektur Narben zurück?

Nach der Ohrenkorrektur werden die Nähte in der 2. – 3. Woche entnommen und die Ödeme, die nach der Operation entstehen, werden in dieser Zeit zurückgegangen sein.

In den ersten 2 Jahren nach der Ohrenkorrektur öffnen sich bei durchschnittlich 3-5% der Patienten die Nähte, in diesen Fällen wird durch den gleichen Schnitt eingedrungen, die Nähte werden verstärkt und die Naht wird wieder vernäht.

Nach der Ohrenplastik verbleiben die Narben in der Falte hinter der Ohrmuschel, sodass sie die Patienten nicht weiter stören.